Wer unsere Versammlungen besucht oder auch diesen Artikel gelesen hat, weiß, dass uns die Abgrenzung zu Nazis ganz besonders wichtig ist. Die Versammlungen von Organisatoren, die es damit nicht so genau genommen haben, zeigen starke Auflösungserscheinungen, während unsere Versammlungen wachsen. Sehr geärgert hat es uns, dass wir in einer Liste von „rechten Versammlungen“ auf der Antifa-nahen Seite aida-archive.de geführt wurden. Für viele Leute ist diese Seite eine Richtschnur , was sie von welcher Gruppierung zu halten haben. Es gab linke Organisationen, die aufgrund dieser Liste nicht für unsere Versammlung geworben oder mobilisiert haben. (Es gab und gibt aber natürlich auch die zahlreichen Unterstützer, die sich davon nicht beirren ließen.) Wir haben einen Brief an die Verantwortlichen der Seite geschrieben, indem wir unsere Haltung klarstellten. Auf diesen Brief haben wir nie eine Antwort erhalten. Aber inzwischen wurde unsere Versammlung aus der Liste der rechten Versammlungen gelöscht, was wir als klaren Erfolg dafür sehen, wie wir unsere Prinzipien demokratisch und transparent auf den Versammlungen umsetzen:

Anfangs wird auf jeder Versammlung vom Veranstaltungsleiter verlesen:

Personen, die rechten Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische, militaristische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind auf dieser Versammlung nicht erwünscht.

Wir grenzen uns klar ab von jeglichem rassistischen, extremistischen oder antisemitischem Gedankengut.

Darüber wird fast jedesmal mit einstimmigen Ergebnis abgestimmt.
Bislang hatten wir nur einmal einen Zwischenfall mit einem Nazi, wie wir auch schon hier berichtet haben. Vor allem das Gebaren der Antifa hat uns damals sehr stutzig gemacht, zumal andere Organisatoren von Aktionen für die Grundrechte von ähnlichen Vorfällen berichtet haben. Das Verhalten der Antifa wird weiter zu beobachten sein. Wir fordern jetzt schon alle, die sich zu dieser Bewegung zählen auf,
– sich stark zu machen für die Wiedererlangung unserer Grundrechte,
– die Versammlungen zu unterstützen, die es Ernst meinen mit der Abrenzung zu Nazis und
– damit aufzuhören die Diffamierungen, die von Seiten einiger Politiker oder auch der Medien kommen, alle, die sich gegen die Einschränkungen unserer Grundrechte wehren wären Nazis, zu verbreiten

Von web664